Die aktuellen Vorhaben der Bundesregierung richten sich auf wesentliche Bereiche des Energiesektors aus. Neben dem Kohlendioxid-Speichergesetz wird ausdrücklich die notwendige Vereinfachung des Vergaberechts betont, um bürokratische Hürden abzubauen.
Dadurch sollen Verbraucherinnen und Verbraucher besser geschützt und gleichzeitig Unternehmen sowie private Haushalte finanziell entlastet werden. Die Maßnahme zielt darauf ab, Kostenstrukturen transparenter zu gestalten und Marktvorgänge klarer zu regeln, was wettbewerbsfähige Preise fördern soll.
Abschaffung Gasspeicherumlage
Mit der Abschaffung der Gasspeicherumlage wird ein zentrales Ziel des Koalitionsvertrags umgesetzt: Die Zusatzbelastungen für Endkunden, große Unternehmen sowie kleine und mittlere Betriebe werden reduziert. Diese Entlastung erstreckt sich auf verschiedene Tarifbereiche und soll insbesondere Preisstabilität und Planungssicherheit verbessern. Circa 99 Prozent der Unternehmen sowie alle Gasverbraucherinnen und Gasverbraucher profitieren direkt von dieser Regelung, wodurch sich die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stärkt und private Haushalte entlastet werden.
EnWG-Novelle
Die EnWG-Novelle 2025 soll darüber hinaus die Digitalisierung im Energiesektor weiter vorantreiben, indem sie digitale Prozesse, Informationsaustausch und interoperable Systeme stärkt. Ziel ist eine effizientere Abwicklung von Genehmigungen, Abrechnungen und Verbrauchsdatenmanagement. Darüber hinaus müssen Stromanbieter, die Haushaltskunden beliefern, Preisrisiken absichern, um eine stabilere Preisgestaltung zu gewährleisten. Diese Absicherung dient der Versorgungssicherheit und dem Schutz der Verbraucher vor abrupten Preisänderungen.
Quelle: Immografik.de, Nov. 2025
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